Wie geplant haben die Entwickler von
OpenSuse am heutigen Donnerstag Version 11 der Linux-Distribution veröffentlicht. Die neue Major Version bringt aktualisierte Software wie Gnome 2.22, KDE 3.5.9 und 4.04, X.org 7.3 und den Kernel in Version 2.6.25.5 mit. Letzterer bietet vor allem Verbesserungen in den Bereichen Virtualisierung und Hardware-Unterstützung. Der Installer wurde optisch aufgefrischt und bietet beim Kopieren der Software die Option, Abbilder für einige Programmgruppen statt einzelner Pakete einzuspielen. Das beschleunigt die Installation, da die Abbilder alle Pakete eines Schemas in einem Archiv zusammenfassen.
Auch die Performance des Systems hat das Entwicklerteam verbessert: Neben einem ausgesprochen flotten Systemstart bietet OpenSuse 11 eine schnellere Software-Verwaltung als in der Vorversion. Durch diverse Änderungen und Bugfixes für Zypper gehen sowohl die Installation neuer Pakete als auch das Einlesen der Repositories zügiger vonstatten.
OpenSuse 11 steht auf der
Projekt-Homepage für 32- und 64-Bit-Systeme sowie für die PowerPC-Plattform zum Download bereit. Nutzer haben die Wahl zwischen einer DVD-Version, der Live-CD und einem Image für das Einspielen der Distribution übers Netzwerk. Wir haben das neue OpenSuse bereits einem ersten Test unterzogen. Wie sich die Distribution dabei geschlagen hat, lesen Sie in einem
Artikel auf heise open.
Siehe dazu auch
(
amu/c't)
Quelle:
heise online - OpenSuse 11 ist da